16.10.2021Riverking DNL DEB

Nach dem erfolgreichen letzten Wochenende beim Doppelsieg in Weiden hatte sich die U20 viel vorgenommen gegen die favorisierten Franken.

 

Aber schon nach wenigen Sekunden bekam das Ansinnen der Landsberger einen Dämpfer, als die Scheibe nach einem verdeckten Distanzschuss im Netz hinter Emanuel Geiger zappelte.

In der Folge wurde verkrampft gekämpft, man ließ sich zu unnötigen Strafzeiten hinreißen, sodass es in der 11. Minute erneut einschlug. Wenig später nutzte erneut Nürnbergs Collin Freibert die Unachtsamkeit der HCL Abwehr aus und schoss zum 0:3 aus kurzer Distanz ein. Oben drauf kam dann in der Schlussminute des ersten Drittels ein abgefälschter Schlenzer von der Blauen Linie, den Torwart Geiger ohne Abwehrchance passieren lassen musste.

Im zweiten Spielabschnitt erhöhte Nürnberg durch sehenswerte Treffer auf 0:6, ehe Trainer Curmann ein Zeichen setzte und den Torhüter wechselte. Dadurch wehte für wenige Minuten ein frischer Wind durch das HCL Team, den Erik Schellenberg mit einem Überzahltor bestätigte. Aber Nürnberg blieb unbeeindruckt und erhöhte durch einen Schuss aus spitzem Winkel zum zwischenzeitlich verdienten 1:7, das Spiel war so gut wie gelaufen.

Das Schlussdrittel war nur mehr Ergebniskosmetik: Luca Tögl erzielte das zweite HCL Tor, Nürnberg gelang wieder mal ein Treffer nach abgefälschtem Schuss. Die phasenweise unnötig ruppige Spielweise der Landsberger gipfelte 3 Sekunden vor Ende in der überflüssigen Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Felix Merkle wegen eines übertriebenen Checks mit Verletzungsfolge.

Fazit: Ohne Spielwitz und Kombinationsspiel mit übermotiviertem Einsatz gewinnt man selten Spiele. Der HCL U20 bleibt eine Woche bis zum nächsten Spiel zu Hause gegen Ravensburg, um sich auf ihre spielerischen Qualitäten zu besinnen. Nur so kommt man aus dem Tabellenkeller hoch.