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Gleich zweimal an einem Wochenende ging es gegen den Deggendorfer SC – zuerst in der Donaustadt und dann in Landsberg. Wegen der Spielabsagen in den vergangenen drei Wochen startete die Truppe von Trainer Martin Hoffmann in Deggendorf eher verhalten und kassierte schon nach einer Spielminute das 0:1, wenige Minuten später bereits das 0:2.

 

Ehe man aufwachte und Rico Schmalz den Anschlusstreffer markierte, war die Hälfte des Spiels vorbei. Dann aber schien sich eine Wende anzubahnen: Der beste HCL Spieler Korbinian Benz erzielte den Ausgleich zum zwischenzeitlichen 2:2, was aber Deggendorf kaum beeindruckte. Eine erneute Unachtsamkeit ermöglichte dem DSC den Führungstreffer. Die Ansage in der zweiten Drittelpause war wohl gehörig, denn im Schlussabschnitt kam eine ganz andere Mannschaft aus der Kabine. Plötzlich ein Spiel auf Augenhöhe, Kapitän Felix Merkle schoss aus spitzem Winkel zum Ausgleich, sodass nach 60 Minuten ein Penaltyschießen entscheiden musste. Lena Falkenberger hielt bravourös drei Deggendorfer Penaltys, leider aber konnten die HCLer keinen ihrer drei verwandeln, sodass letztlich Deggendorf glücklich die vierte Möglichkeit nutzte und damit gewann. Entsprechend sauer war der Landsberger Trainer, da die Mannschaft ihr Potenzial zwei Drittel lang nicht abgerufen hat und somit unnötig Punkte verschenkt hat.
Einen Tag später zeigten die Riverkings aber, dass sie berechtigt zu den Top-Teams dieser Liga zählen. Von Anfang an wurde Deggendorf mit starkem Pressing unter Druck gesetzt und kam gar nicht erst ins Spiel. Schon in der zweite Spielminute eröffnete Clemens Sager mit einem tollen Schlenzer zum 1:0, Philipp Markgraf erhöhte und wiederum Sager stellte auf 3:0. Doch der DSC gab sich nicht vorzeitig auf und kam während einer kurzen Schwächephase des HCL zum Anschlusstreffer. Ein Doppelschlag von Felix Merkle entschied dann aber die Partie, sodass Deggendorf keinen Zugriff mehr hatte und sich geschlagen gab. „Heute haben wir gezeigt, welches Eishockey wir spielen können!“, so das Fazit des Trainers Hoffmann. Sicherlich muss man auch zugeben, dass der gesperrte Torjäger Philipp Markgraf, der in Deggendorf fehlte, einen kleinen Unterschied gemacht hat, aber das allein darf nicht als Ausrede für die Niederlage vom Samstag gelten.

Deggendorf – HCL 4:3 nach Penaltyschießen
Tore für den HCL: Felix Merkle, Rico Schmalz, Korbinian Benz

HCL – Deggendorf 7:2
Tore für den HCL: Clemens Sager (2), Felix Merkle (2) Philipp Markgraf, Nele Egger, Maxi Schadel