21.02.2020King 2 3

Die Vorzeichen am Tag nach dem Lumpigen Donnerstag standen eigentlich ganz gut: Trainer Martin Hoffmann konnte aus dem Vollen schöpfen und mit drei Blöcken agieren, die Spieler waren angesichts der Bedeutung des Spiels bestens vorbereitet.


Man merkte, dass die HCL Cracks voll motiviert waren, denn sie gingen hart in die Zweikämpfe und erarbeiteten sich Chancen im Minutentakt. Aber wie so oft, wenn man nicht trifft, kamen die Augsburger zu wenigen Möglichkeiten, nutzten diese aber – wenn auch etwas glücklich - und es stand nach dem ersten Drittel 0:2. Lange Gesichter auf der Landsberger Seite gepaart mit Wut und Frust, weil vor dem gegnerischen Tor einfach nichts Zählbares rauskam.
Im zweiten Drittel steigerten sich die Gastgeber nochmals, aber Augsburgs Joshua Appler im Tor hatte einen Glanztag erwischt und schien an diesem Abend unüberwindbar zu sein.
Im Schlussabschnitt warf der HCL nochmal alles rein, man erarbeitete sich beste Gelegenheiten, auch in Überzahl, um das Spiel doch noch zu drehen. Stattdessen aber lief zunehmend die Zeit davon, sodass Coach Martin Hoffmann gezwungen war, seinen Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers herauszunehmen. Wieder spielte man nur vor dem Augsburger Kasten, vergab ein ums andere Mal, bis die Scheibe zufällig am Schläger des Gegners landete, der noch vor der roten Linie schlenzte, und das genau ins leere Landsberger Gehäuse. Alles war damit gelaufen, es stand 0:3. Trotz der besiegelten Niederlage spielte man beherzt weiter, bis Felix Merkle 30 Sekunden vor Schluss sogar noch der Ehrentreffer gelang, der den Augsburger Schlussmann ärgerte, aber sonst keine Bedeutung mehr hatte. Keine Punkte im Abstiegskampf! Da nun aller Voraussicht nach das ausgefallene Spiel gegen Peiting nicht nachgeholt werden kann, bleiben nur noch zwei Spiele, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen.

HCL gegen AEV 1:3 (0:2) (0:0) (1:1)