01.11.201820181101 HCL U15 MM

Mit einem stark geschrumpften Kader musste die Schülermannschaft des HC Landsberg am Allerheiligentag in Memmingen auflaufen. Die Voraussetzungen waren denkbar schlecht, und doch konnte Felix Merkle bereits in der ersten Minute das 0:1 festtuckern. Die Indians standen ständig unter Druck, die Riverkings hatten das Spiel fest in der Hand.

 

Die Verteidigung war zwar dünn besetzt, machte aber einen großartigen Job. Das ermöglichte den Stürmern in weiterer Folge viele Torschüsse. In der 15. Minute jedoch, Landsberg hatte zwei Spieler auf der Strafbank, fiel der Ausgleich. Das Spiel drehte sich mit dem zweiten Gegentreffer zum 2:1 kurz darauf.
Das zweite Drittel begann aufgrund einer weiteren Strafe gegen Landsberg in Unterzahl. Diese wurde schadlos überstanden. In der 24. Minute gelang Philipp Markgraf endlich der Ausgleich dank eines Wechselfehlers bei den Gastgebern, doch Memmingen konnte in der 28. noch eins draufsetzen. In der 29. Minute konnten die Riverkings ein Powerplay zum Ausgleich nutzen. Dieses Tor ging auf das Konto von Maxi Schadel. Gleich darauf waren sie wieder in Unterzahl, hielten aber in gewohnt starker Manier dagegen. In der 33. Minute schließlich kam wiederum Maxi Schadel in Besitz des Pucks  und es klingelte im Kasten der Indians. Nun stand es 3:4 für die Jungs und Mädchen von Martin Hoffmann und es galt, mit aller Kraft das Spiel zu halten. Dies war jedoch kein leichtes Unterfangen, denn die Schiedsrichter waren recht großzügig mit Strafzeiten, teilweise spielte man 5 gegen 3 und alle Kraft wurde gebraucht um den Kasten von Nikolaus Montag sauber zu halten.
Der dritte Spielabschnitt war noch mehr gespickt mit Strafen auf beiden Seiten. Eine Überzahlsituation konnte Landsberg durch schönes Zusammenspiel von Philipp Markgraf und Maxi Schadel zum 3:5 nutzen. Somit konnte Schadel an diesem Abend einen Hattrick verbuchen. Eine letzte Chance gab es in der 57. Minute. Der Schiri sprach den Riverkings ein Penalty zu, dieser konnte aber vom Memminger Goalie gehalten werden. Bis zum Schluss blieb Landsberg brandgefährlich, hinten machte ein hervorragender Landsberger Torhüter dicht und so konnten die Kufencracks vom Hungerbach verdient mit einem Sieg nach Hause fahren.
Aufstellung:
20 Nikolaus Montag (TW), 1 Lena Falkenberger (TW); 2 Nele Egger, 3 Quirin Nietzsche, 4 Kathi Häckelsmiller (A), 5 Nils Asner, 6 Florian Wagatha, 10 Fabian Weber, 11 Anna Kiendl, 12 Samuel Seyrer, 13 Philipp Markgraf (A), 15 Maximilian Schadel (C), 18 Felix Merkle, 24 Mika Leising;