12.-15.04.2018

Am Donnerstag, den 12.04., traf sich eine froh gestimmte Mannschaft bei sonnigem Wetter am Landsberger Eisstadion, um die etwa sechsstündige Fahrt ins tschechische Ceska Lipa anzutreten. Um kurz vor 14.00 Uhr machte sich ein Konvoi aus sieben Fahrzeugen auf den Weg zum Turnierort, der ca. 90 km nördlich von Prag liegt (37.000 Einwohner). Auf Grund eines Staus bei Prag musste man direkt zum Stadion fahren, um noch eine Trainingseinheit am Abend durchführen zu können. Die Mannschaft und die sie begleitenden Eltern fanden eine moderne Arena mit angeschlossenem Hallenbad vor.

 

An dem U15 Turnier nahmen Mannschaften aus Tschechien, der Slowakei, Russland und Deutschland teil.

Am Freitag, den 13.04., eröffnete man um 10:00 Uhr das Turnier gegen den Gastgeber. Nach einer starken Anfangsphase musste man dann doch einige Tore auf Grund von Unachtsamkeiten in der Abwehr hinnehmen. Der Pausenstand war mit 0:4 schon deutlich. In der zweiten Halbzeit konnte unser Goalie Nikolaus Montag sogar einen Penalty abwehren. Der Freitag der 13. stellte sich für unsere Mannschaft aber nicht als Glückstag heraus, da ihr einfach kein Tor gelingen wollte.  Dagegen konnte Ceska Lipa weitere fünf Tore zum Endstand von 9:0 erzielen. Insgesamt ein ordentliches Spiel des HCL, das vom Ergebnis her etwas zu hoch ausgefallen ist.

Nachmittags um 15:00 Uhr bekam man es dann mit einer reinen 2003 Auswahl der Slowakei (Slovakia Lions) zu tun (unsere Spieler/innen sind aus den Jahrgängen 2004 und 2005). Nach ebenfalls gutem Beginn stand es nach acht Minuten lediglich 0:1. Mit der Zeit wurde die körperliche, läuferische und technische Überlegenheit der Slowaken aber unübersehbar und sie gewannen letztlich deutlich mit 15:0.  Vor allem die körperliche Robustheit machte einigen jungen/kleineren Spielern doch arg zu schaffen. Starke Torhüterleistungen verhinderten ein noch schlimmeres Ergebnis für die jungen Landsberger.

 

Am Abend traf der derzeit noch verletzte Spieler Philipp Markgraf bei der Mannschaft ein und gemeinsam verbrachte man den Abend beim Bowling.

Am Samstag morgen um 9:40 Uhr folgte das letzte Gruppenspiel. Man spielte gegen den tschechischen Vertreter BK Havlickuv Brod, eine Mannschaft die sich ebenfalls aus den Jahrgängen 2004 und 2005 zusammensetzte – zumindest hier bestand also Chancengleichheit. Leider wollte den Riverkings auch in diesem Spiel kein Treffer gelingen und man verlor beide Halbzeiten mit 0:6 zum Endstand 0:12. Hier waren nun technische und spielerische Mängel nur zu offensichtlich und man kann dieses Spiel getrost als Lehrstunde bezeichnen. Die Mannschaft des HCL ergab sich etwas zu leicht ihrem Schicksal.

Nach der Vorrunde lautete die Bilanz also 0:6 Punkte und 0:36 Tore!

Die Mannschaft bekam Ruhe verordnet und bei einem Stadtspaziergang genoss man die Frühlingssonne.

Somit musste man am Samstagabend das letzte Spiel des Tages gegen den drittplatzierten der Gruppe B, den HC Beroun, absolvieren. Nun wurde der Modus von 2x20 min auf 3x15 min umgestellt. Die Riverkings zeigten nun großen Kampfgeist und konnten die ersten beiden Drittel ausgeglichen gestalten (0:0 und 0:2). Auch die HCL Torhüter zeigten wieder eine sehr gute Leistung. Erst im letzten Spielabschnitt konnte man das Tempo nicht mehr ganz mithalten und verlor letztendlich mit 0:6. Es wollte einfach wieder kein Tor für den HCL fallen.

Damit stand fest, dass man am Sonntag das erste Spiel um 8:30 Uhr gegen Ceska Lipa, den Gastgeber, bestreiten musste. Es schloss sich also der Kreis, da man gegen diese Mannschaft am Freitag ja bereits das Turnier eröffnet hatte (0:9).

 

Die Riverkings begannen das Spiel in sehr guter Verfassung und hatten die besseren Chancen zur Führung. Leider verursachte der HCL unglücklich ein Eigentor, was die Mannschaft aus dem Tritt brachte. Kurz danach konnte Ceska Lipa auf 2:0 erhöhen. Die wacker kämpfenden Riverkings erreichten, dass lediglich drei weitere Tore zum Endstand von 0:5 fielen. Insgesamt also eine Steigerung, wo man doch am Freitag noch mit 0:9 verloren hatte.

Damit verabschiedete sich die Knabenmannschaft als Letzter (8. Platz, 0:52 Tore) aus dem Turnier. Sicherlich lernte die Mannschaft eine Menge und konnte erste Erfahrungen mit dem körperbetonten Spiel machen. Nach einer unproblematischen Heimfahrt erreichte man um 18:30 Uhr das heimische Eisstadion.

Sommerpause!