07./08.01.2017

Nach drei langen spielfreien Wochen durften die Knaben endlich wieder die Schläger kreuzen. Zwei Auswärtsspiele standen auf dem Plan. Wie ein Orkan wirbelte der HC Landsberg die Memminger Indians durcheinander und fegte sie schließlich mit 15:2 vom Eis. Mit einem Drittelergebnis von 0:7 ging es in die erste Pause. Die Riverkings ließen den überfordert wirkenden Schwaben keinen Millimeter Raum und verlagerten das Spiel in das Drittel des Gastgebers. Leon Kindl, im Tor verlebte einen ruhigen Nachmittag. Als es zur zweiten Pause bereits 0:13 stand, schaltete Landsberg einen Gang zurück, um wertvolle Kräfte für das Spitzenspiel in Lindau zu sparen. Am Ende dieser Demonstration der Stärke zeigte die Anzeigetafel ein 2:15. Mannschaft und Fans fuhren zufrieden nach Hause.

Am Sonntagmorgen bereits 6.30 Uhr musste sich das Team von Trainer Sven Curmann auf den Weg machen, um sicher und pünktlich zum Spiel des Tabellenersten, EV Lindau, gegen den Tabellenzweiten, HC Landsberg anzukommen. Die Riverkings hatten sich vorgenommen an die Leistung aus dem Hinspiel anzuknüpfen und so abermals den Thron des Spitzenreiters ins Wanken zu bringen. Die von Beginn an etwas wacher wirkenden Islanders setzten ihre pfeilschnellen Angreifer klug ein und konterten die Angriffsbemühungen des HCL eiskalt aus. Auf diese Weise führten die Gastgeber nach 20 Minuten bereits mit 3:0. Bemerkenswert, dass Trainer und Spieler des HCL weiter an sich glaubten und sich im zweiten Durchgang eindrucksvoll zurückmeldeten. Die grandiose Aufholjagd krönten Erik Schellenberg (24.Min), Mark Hafenmayer (31. Min) und Manuel Müller (32. Minute) mit dem 3:3 Ausgleich. Spätestens jetzt wusste auch der EV Lindau, dass man die Riverkings nicht im Vorbeigehen bezwingt. Es bedurfte einer doppelten Überzahl Lindaus, um in der 40. Minute sehr glücklich wieder in Führung zu gehen – 4:3. Im Schlussdrittel wurden die Drangperioden der Lechstädter durch nicht immer plausible Schiedsrichterentscheidungen mehrfach unterbrochen, so dass Lindau sich leicht wieder befreien konnte. Als am Ende die Kräfte der Riverkings zur Neige gingen, traf Lindau in der 53. Minute zum entscheidenden 5:3. Die Knaben bewiesen, dass sie mit den besten Teams mithalten können und unterstrichen ihre Ambitionen auf den zweiten Tabellenplatz, der zur Teilnahme am Aufstiegsturnier berechtigt. In einer Woche am 14.01.2017 kommt es zum dritten Aufeinandertreffen mit dem härtesten Konkurrenten auf den zweiten Platz, Wanderers Germering.

 

ECDC Memmingen - HC Landsberg   2:15  (0:7, 0:6, 2:2)

Aufstellung: 1 Leon Kindl, 10 Fabian Weber, 11 Nico Miedl, 14 Raphael Kückner, 5 Jonas Mosler, 16 Laurenz Welzmiller, 24 Ben Sumfleth, 13 Christian Hanke (C), 19 Manuel Müller (A), 8 Korbinian Benz, 7 Marc Hafenmayer (A), 2 Maurice Barth, 25 Erik Schellenberg, 4 Paul Sumfleth, 12 Samuel Seyrer

Trainer:  Sven Curmann

0:1 (2.) Marc Hafenmayer (Erik Schellenberg, Maurice Barth), 0:2 (4.) Korbinian Benz (Manuel Müller, Christian Hanke), 0:3 (12.) Erik Schellenberg (Manuel Müller), 0:4 (12.) Maurice Barth (Erik Schellenberg), 0:5 (14.) Christian Hanke, 0:6 (16.) Christian Hanke, 0:7 (19.) Manuel Müller (Korbinian Benz), 0:8 (21.) Maurice Barth (Erik Schellenberg), 0:9 (21.) Maurice Barth (Erik Schellenberg), 0:10 (23.) Korbinian Benz (Christian Hanke, Manuel Müller), 0:11 (28.) Christian Hanke, 0:12 (30.) Erik Schellenberg (Maurice Barth), 0:13 (33.) Manuel Müller (Nico Miedl), 1:13 (43.), 1:14 (46.) Christian Hanke (Manuel Müller, Korbinian Benz), 1:15 (53.) Marc Hafenmayer (Maurice Barth, Raphael Kückner), 2:15 (54.)

Zuschauerzahl: 59

 

EV Lindau - HC Landsberg   5:3  (3:0, 1:3, 1:0)

Aufstellung: 1 Leon Kindl, 10 Fabian Weber, 11 Nico Miedl, 14 Raphael Kückner, 5 Jonas Mosler, 16 Laurenz Welzmiller, 13 Christian Hanke (C), 19 Manuel Müller (A), 8 Korbinian Benz, 7 Marc Hafenmayer (A), 2 Maurice Barth, 25 Erik Schellenberg, 12 Samuel Seyrer, 18 Felix Merkle

Trainer:  Sven Curmann

1:0 (8.), 2:0 (11.), 3:0 (18.), 3:1 (24.) Erik Schellenberg (Maurice Barth, Nico Miedl), 3:2 (31.) Marc Hafenmayer, 3:3 (32.) Manuel Müller (Erik Schellenberg, Nico Miedl), 4:3 (40.), 5:3 (53.)

Zuschauerzahl: 29