30.9.-02.10.2016IMG 5186

Spielpraxis sammeln, Varianten probieren und wenn möglich, im Abschlussklassement gut abschneiden, hatten sich die Knaben des HC Landsberg für den Wiesn-Cup vorgenommen. Mit einer brillanten Bilanz kehrten sie aus Germering zurück. Sie holten sich den zweiten Platz, blieben ohne Niederlage und boten dem Topfavoriten und späteren Turniersieger, Schwenninger Wild Wings, einen großartigen Kampf. Dieser Krimi endete  4:4 und wird den Spielern und Fans sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

 

Im ersten Spiel gegen den spielstarken EHC Klostersee erkämpften sich die Riverkings mit dem 2:2 den ersten Punkt und das nötige Selbstbewusstsein für die kommenden Spiele. Mit den Siegen gegen die IHA und den EHC Bad Aibling holte sich Landsberg 4 wichtige Punkte und konnte sich so vor dem Match gegen Schwenningen von der Konkurrenz etwas absetzen. Landsberg wollte den großen Favoriten herausfordern und mit Glück und Geschick vielleicht eine Sensation schaffen. In einem temporeichen, spielerisch hochklassigen Kampf gerieten die Riverkings frühzeitig in Rückstand. Unbeirrt boten sie dem Gegner die Stirn und führten zur Halbzeit sogar mit 3:2. Aufopferungsvoll warfen sich die Knaben in die wütenden Angriffe Schwenningens und setzten ihrerseits immer wieder gefährliche Konter. Leon Kindl zeigte sich abermals als sicherer Rückhalt im Tor des HCL. Als in diesem Wechselbad der Gefühle die Lechstädter unglücklich mit 3:4 in Rückstand gerieten, zeigten sie, welche Moral in ihnen steckt und schafften durch Nico Miedl wieder den Ausgleich. Nun wollten die Riverkings auch den Sieg, doch Schwenningen rettete den Punkt über die Zeit. Auch das Spiel gegen Mannheim war nichts für schwache Nerven. Beim Stand von 2:2 in der letzten Spielminute und in Landsberger Unterzahl wurde Manuel Müller in aussichtsreicher Position brutal von den Beinen geholt. Mit Nerven wie Drahtseilen lief Manuel an und schlenzte die Scheibe gekonnt unter die Latte. So gewann Landsberg in letzter Minute mit 3:2. Im Spiel gegen Germering merkte man den Spielern die 3 kraftraubenden Tage an. Trotzdem behaupteten sie sich auch gegen die Wanderers und gewannen souverän 2:0. Mit diesem Sieg setzten die Knaben einen gelungenen Schlusspunkt unter einen starken Auftritt bei diesem hochkarätig besetzten Turnier. Die Leistung seiner Schützlinge und die Art und Weise, wie sie seine Vorgaben umsetzten, gibt dem Trainer Sven Curmann ein gutes Gefühl für die anstehenden schweren Punktspiele.

 

Aufstellung:

1 Leon Kindl, 20 Nikolaus Montag 10 Fabian Weber, 11 Nico Miedl, 5 Jonas Mosler, 14 Raphael Kückner, 6 Anna Kindl, 16 Laurenz Welzmiller, 13 Christian Hanke (C), 17 Marc Hafenmayer (A), 19 Manuel Müller (A), 2 Maurice Barth, 18 Felix Merkle, 22 Celine Kalchgruber, 8 Korbinian Benz, 9 Fabio Konrad, 4 Paul Sumfleth, 12 Samuel Seyrer, 24 Ben Sumfleth, 15 Maximilian Schadel

Trainer:  Sven Curmann

 

EHC Klostersee - HC Landsberg     2:2  (2:2, 0:0) Zuschauerzahl:   99 IHA Ice Hockey Academy - HC Landsberg    4:6  (1:2, 3:4)       Zuschauerzahl:   76 HC Landsberg - EHC Bad Aibling     6:1  (4:0, 2:1) Zuschauerzahl:   79 HC Landsberg – Schwenninger Wild Wings    4:4  (3:2, 1:2)  Zuschauerzahl:   92 MERC Mannheim - HC Landsberg     2:3  (1:1, 1:2) Zuschauerzahl:   63 Wanderers Germering - HC Landsberg    0:2  (0:1, 0:1) Zuschauerzahl:   158

Tore / Vorlagen: 5 Jonas Mosler  1 / 1 8 Korbinian Benz  1 / 2 9 Fabio Konrad  4/ 1 11 Nico Miedl   1 / - 13 Christian Hanke  4 / 2 14 Raphael Kückner  - / 1 17 Marc Hafenmayer  5 / 3 18 Felix Merkle  2 / 2 19 Manuel Müller  4 / 4 22 Celine Kalchgruber 1 / -

 

Gesamtklassement:

1. Schwenninger Wild Wings

2. HC Landsberg

3. MERC Mannheim

4. EHC Klostersee

5. IHA Ice Hockey Academy

6. Wanderers Germering

7. EHC Bad Aibling